Biography





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German Biography



Benedikt, born in Germany and now living in Switzerland and Berlin, is composer and producer and his works for concert platform, film and artist-collaborations are spreading his reputation worldwide.
He first studied Composition with Wilfried Hiller in Munich and later with Georg Friedrich Haas and Erik Oña in Basel. He passed masterclasses with Beat Furrer and Kevin Volans and several residency programs like Cité des Arts in Paris and Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.
Many of his works have been performed by orchestras, chamber ensembles and soloists. Recent works which have been performed are: his compositions "Kanon" for Cello Solo and Live electronics (22 June 07 performed by Gavriel Lipkind at the Ludwigsburger Festival für Neue Musik); Ton for 16 Musicians (Ensemble Phoenix with Music Director Jürg Henneberger, 30 June 07 Basel); KADENZ for Double bass, 2 Celli and Harp (13 November 2007 in Vienna, Wien Modern); sans souffle for Chamber Orchestra (Ensemble Phoenix, Basel 2008). Also the Music Theatre piece Lamento for 2 Sopranos, Bass and Ensemble (9 November 2006 in Frankfurt).
His music has also been used in films such as "Enigma, eine uneingestandene Liebe", a film by Volker Schlöndorff (2005); "Milchwald" (Cannes 2003), "Der Falsche Bekenner" (2005) and "Unter dir die Stadt" (Cannes 2010) by Christoph Hochhäusler.
Recent sound installation work by Benedikt was specially commissioned by the Swiss Pavilion at the Expo 2010 in Shanghai.

From 2006 on he began to dedicate his work to microtonal music using spectral methods. By the experience of experimenting with especially created algorithms, Benedikt also operates with computer generated structures in order to support his affectation for a reduced aesthetic.




Benedikt Wolfgang Schiefer, geb. 1978 in Rosenheim.

Studium in München am Richard-Strauss-Konservatorium im Hauptfach Komposition bei Wilfried Hiller von 1998-2004 und 2006-2009 bei Georg Friedrich Haas und Erik Oña an der Hochschule für Musik in Basel. Meisterkurse bei Beat Furrer und Kevin Volans.

2000 erhielt er das Richard Strauss Stipendium der Stadt München, 2001 Einladung zum Festival junger Künstler Bayreuth, 2002 Cité International des Arts, Paris. 2004 erhielt er den "Prix de la Création musicale" am Festival Premier Plans in Anger. 2005 Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. 2010 wurde er für den "Prix France Musique SACEM de la musique de Film 2011 nominiert und mit dem Gigahertz Produktionspreis ausgezeichnet.

Sein Werk führt von klassischen Kompositionen mit oder ohne Live Elektronik wie Ton für Kammerensemble, Kanon für Cello solo und Live Elektronik über Filmmusiken (u. a. Christoph Hochhäuslers Spielfilme „Milchwald“, 2002, „Falscher Bekenner“, 2010 "Unter dir die Stadt", 2005 sowie Volker Schlöndorffs „Enigma, eine uneingestandene Liebe “, 2005) in denen auch seine klassischen Kompositionen aus dem zeitgenössischen Kontext zum Einsatz kommen. Auch Klanginstallationen gehören zu Benedikt Schiefers Beschäftigungsfeld (u. a. Auftrag für eine permanente Klang-Bild-Installation im Gebäude der Suisse Re/Bayerischen Rückversicherung, 2001 sowie „mnemo“, 2004 eine mediale Klanginstallation/Performance im offspace marks blond in Bern, 2009 seine "algorithmisch komponierende Media Installation" Gesture in der Galerie New Jerseyy in Basel. 2010 bekam er den Auftrag über musikalisches Konzept, Planung und Sounddesign für den Schweizer Pavillon an der Expo 2010 in Shanghai).

Seine Werke wurden unter anderem vom Ensemble Phönix Basel, Ensemble Ascolta, Ensemble Wiener Collage, Ensemble Gelberklang, Neue Vocalsoliten, Gavriel Lipkind, Alexander Gilman, Simon Breyer, Stefan Blum, Thomas Hitzlberger an verschiedenen Festivals wie ADevantgarde Festival, Wien Modern, Weltmusiktage, Akademie Musiktheater heute, Musik der Jahrhunderte, Ludwigsburger Festival für Neue Musik, Festival Europäische Wochen Passau, Italienische Nacht München und an Örtlichkeiten wie Bayerische Akademie der Schönen Künste, Gasteig München, Musikverein Wien, Foyer (NDR), Munsonturm Frankfurt, Theater Basel, Kammerspiele Hamburg, Staatstheater Karlsruhe, Residenztheater München aufgeführt.

In seiner mikrotonalen Musik nützt Benedikt Schiefer seit 2006 spektrale Methoden und Vorgehensweisen. Durch die Erfahrung in der Arbeit mit eigens geschaffenen Algorithmen nutzt er unter anderem Computer generierte Strukturen, um seine Idee der „reduzierten Ästhetik“ und “Komposition als Environment“ zu verwirklichen.
Mit seiner neuen live Performance Primordial Soup erweitert Benedikt Schiefer seine Arbeit zwischen "Werk und Environment" durch ein akusmatisches Bühnenerlebnis als Performer.