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KLAUS RITZKOWSKI, Sueddeutsche Zeitung, 06.04.2005
(...)Nach der Pause dann eine Uraufführung, „Stern“ von Benedikt Schiefer. Der Kompositionsschüler von Wilfried Hiller konzipierte ein strukturalistisches Werk, das sich von einzelnen Knotenpunkten aus entwickelt. Beim Hören ent- steht dabei ein Eindruck von Einsamkeit. Die einzelnen Töne scheinen sich meilenweit voneinander zu entfernen, das Gebilde insgesamt Lichtjahre vom Zuhörer. Ein zartes, gedämpftes Erlebnis, zumal die Fixpunkte der Konstruktion im Verborgenen bleiben. Quasi: die nicht hörbare Struktur.(...)


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Elisabeth Richter, DLF, Musikjournal 25.6.2007
»Bei „Kanon für Violoncello solo“ von Benedikt Schiefer spielt der Cellist nur Flageolet-Töne, bei denen die Saiten an bestimmten Stellen berührt werden, um die Obertöne zum Klingen zu bringen. Was der Cellist spielt, wird gleichzeitig aufgenommen, elektronisch bearbeitet und nach wenigen Sekunden per Lautsprecher hinzugespielt. So entsteht eine mikrotonale Klangkomposition.«

B. Schiefer
»die Herausforderung war, einen Kanon schreiben, der durch Elektronik funktioniert ... was banal sein kann. (...)komplex mit Einfachheit spielt.«


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Eßlinger Zeitung, 11.12.2006
»"Solo für Sieben" von Benedikt Schiefer - eigentlich ein witziges Stück aus aneinandergereihten Instrumentalsoli, während denen die nicht musizierenden Spieler zur improvisierenden Aktion aufgefordert sind. Dem verweigerte sich das Ensemble allerdings und sass die meiste Zeit bewegungslos auf der Bühne. So war nichts von dem Esprit zu spüren, der Schiefers Werk durchziehen könnte. So zeigte sich wieder einmal, was der Neuen-Musik-Szene hierzulande fehlt: Selbstironie und Humor.«


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Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau, 20.10.2010, Unter dir die Stadt
(...)Imponierend auch die Filmmusik von Benedikt Schiefer, die sehr selbstbewusst mit der Klangsprache der Neuen Musik arbeitet.(...)


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Gabriele Schoder, Badische Zeitung, 30.03.2011, Unter dir die Stadt
(...)Wer nun aber neue deutsche Ödnis befürchtet, der sei versichert: Dieses kühle Kopfkino, musikalisch kongenial untermalt (Benedikt Schiefer), ist in seiner Rätselhaftigkeit packend wie ein Thriller.(...)